nabemo: nachgefragt bei RYDES

Das digitale Mobilitätsbudget für Mitarbeiter*innen ist eine nachhaltige Alternative zum klassischen Dienstwagen. Es kombiniert verschiedene Mobilitätsangebote zu einem flexiblen, attraktiven und steuerlich-optimierten Mobilitätsbenefit. Davon können nicht nur Arbeitnehmer*innen, sondern auch das Unternehmen profitieren. Wir haben beim digitalen Mobilitätsbudget-Anbieter RYDES nachgefragt und uns mit René Braun über dieses Thema unterhalten.

In unserer Interview-Reihe „nabemo: nachgefragt bei…“ unterhalten wir uns mit Gestalter*innen, Macher*innen, Pionier*innen und Expert*innen nachhaltiger Mobilität und liefern Ihnen einen Einblick hinter die Kulissen. Was sind die Visionen dieser Personen und Unternehmen, welche Beiträge leisten sie mit ihren Ideen und Lösungen für eine nachhaltige Zukunft, mit welchen Herausforderungen haben sie zu kämpfen oder welche Tipps zur Gestaltung nachhaltiger Mobilität können sie (anderen) Unternehmen mit auf den Weg geben? Diesen und weiteren spannenden Fragen stellen sich unsere Gesprächspartner*innen und geben Ihnen einen neuen und frischen Blickwinkel auf klimafreundliche Mobilität und seine Lösungen.

In unserer Interview-Reihe „nabemo: nachgefragt bei…“ unterhalten wir uns mit Gestalter*innen, Macher*innen, Pionier*innen und Expert*innen nachhaltiger Mobilität und liefern Ihnen einen Einblick hinter die Kulissen. Was sind die Visionen dieser Personen und Unternehmen, welche Beiträge leisten sie mit ihren Ideen und Lösungen für eine nachhaltige Zukunft, mit welchen Herausforderungen haben sie zu kämpfen oder welche Tipps zur Gestaltung nachhaltiger Mobilität können sie (anderen) Unternehmen mit auf den Weg geben? Diesen und weiteren spannenden Fragen stellen sich unsere Gesprächspartner*innen und geben Ihnen einen neuen und frischen Blickwinkel auf klimafreundliche Mobilität und seine Lösungen.

René Braun CEO RYDES

René Braun der Co-Founder und CEO von RYDES (Bild: RYDES)

Hallo René. Es freut mich, dass wir uns heute unterhalten. Stell dich doch bitte für unsere Leser*innen kurz vor.

Hi – ich bin René. Co-Founder und CEO von RYDES. Darüber hinaus Papa und stolzer Rheinländer, lebend im Berliner Exil.

Was genau macht RYDES?

RYDES ist eine Mitarbeiter-Mobilitätsplattform. Wir bieten Unternehmen die Möglichkeit, die eigenen Mitarbeiter*innen mit jeglicher Art der Mobilität zu incentivieren und das 100 Prozent nachhaltig und ohne jeglichen administrativen Aufwand.

Was ist euer Zukunftsbild für nachhaltige Mobilität?

Die Vision von RYDES ist es, zum Treiber der Verkehrswende zu werden. Das bedeutet für uns, dass Mobilität für Unternehmen und ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nachhaltig werden muss. Nachhaltige Mobilität bedeutet für uns, auf der einen Seite Mitarbeiter*innen zu incentivieren auf geteilte Mobilität zurückzugreifen und darüber hinaus den entstandenen CO2-Fußabdruck zu kompensieren. Denn nur wenn beide Themen angepackt werden, kann man auch wirklich von nachhaltiger Mitarbeiter-Mobilität sprechen und somit auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Welchen Beitrag leistet das Mobilitätsbudget für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz?

Wir wollen unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem wir Unternehmen mit RYDES ein Tool an die Hand geben, mit welchem diese ihren Mitarbeiter*innen CO2-neutrale Mobilität zur Verfügung stellen können, egal wie diese sich fortbewegen. Dies erreichen wir, indem wir für jede über RYDES gebuchte Fahrt die CO2-Emissionen inklusive Fueling, Operations & Infrastruktur errechnen und diese ebenfalls vollständig kompensieren. Derzeit haben wir mehr als 30 gold-zertifizierte Projekte zur Auswahl, welche Unternehmen zum Ausgleich ihrer CO2-Emissionen auswählen können. So erzeugen wir Transparenz bei Endnutzer*innen und einen Mehrwert für die CO2-Bilanz des Unternehmens.

Was sind aus eurer Sicht die drei größten Herausforderungen für das Mobilitätsbudget in Unternehmen?

Eine der Herausforderungen des Mobilitätsbudgets ist es, einen Paradigmenwechsel innerhalb der Unternehmen anzustoßen. Stand heute werden Mitarbeiter*innen meist nur mit Leasingfahrzeugen und ÖPNV incentiviert. Das möchten wir ändern. Deshalb ermöglichen wir mit unserem Angebot den Zugriff auf alle Arten von Mobilität – insbesondere auf geteilte und nachhaltige Mobilität.

Die zweite Herausforderung ist es, den ländlichen Raum abdecken zu können. Das bedeutet, Unternehmen, die Standorte und Mitarbeiter*innen nicht nur in Metropolstädten haben, sondern auch in ländlichen Regionen eine Mobilitätslösung an die Hand zu geben, die auch dort die Mobilitätsbedürfnisse abdecken kann.

Die dritte Herausforderung besteht darin, insbesondere traditionelle Firmen davon zu überzeugen, ein Mobilitätsbudget zu implementieren, weil auch hier stand heute noch sehr stark auf klassische Mobilität zurückgegriffen wird. Hier muss auch ein Mindsetwechsel stattfinden. Diese Unternehmen müssen begreifen, dass sie mit dem Mobilitätsbudget einen großen Beitrag zur Klimadebatte leisten können.

Was sind die drei größten Vorteile von digitalen Mobilitätsbudgets für Unternehmen?

Der große Vorteil des Mobilitätsbudgets liegt in der Flexibilität. Das ist der Vorteil Nummer eins. Bedeutet: wir von RYDES ermöglichen Mitarbeiter*innen jegliche Art der Mobilität zu benutzen und nicht nur auf vorausgewählte Mobilität zurückzugreifen.

Der zweite große Vorteil liegt in der Nachhaltigkeit des Produktes. Da wir sehr stark auf geteilte Mobilität setzen und den CO2-Fußabdruck kompensieren, besteht nun endlich die Möglichkeit, Mitarbeiter*innen klimafreundlich zu bewegen.

Der dritte Vorteile besteht klar im Herabsenken der administrativen Kosten für den Arbeitgeber. So bieten wir neben bestehenden Schnittstellen wie zum Beispiel zu Personio das User Management sowie viele andere Tasks über eine Plattform an – was den administrativen Aufwand extrem verringert.

Welche drei Tipps für das Mobilitätsbudget könnt ihr Unternehmen mit auf den Weg geben?

Wir geben den Unternehmen – zumindest zunächst einmal – den Tipp, auf die eigenen Mitarbeiter*innen zu hören. Das bedeutet zu verstehen, was meine Organisation eigentlich möchte. Wie bewegt sich meine Organisation? Auf welche Mobilität greifen die Mitarbeiter*innen privat zurück?

Der zweite Punkt ist das Thema Steuern. Über ein digitales Mobilitätsbudget wie das von RYDES, können Unternehmen auf ein steuerliches Konzept zurückgreifen, welches die jeweiligen Mobilitätsausgaben in die bestmögliche Steuerkategorie einordnet und dann über einen Export an das jeweilige Payroll-Programm weitergibt.

Ein weiterer großer Vorteil des Mobilitätsbudget liegt in der Attraktivität für eine derzeit sehr gefragte Gruppe auf dem Arbeitsmarkt: den Young-Professionals. Ein Mobilitätsbudget kann ideal genutzt werden, um sich genau dieser Gruppe als attraktiver und innovativer Arbeitgeber zu präsentieren, der auf die individuellen Bedürfnisse seiner Mitarbeiter*innen eingeht.

Mit welchen nachhaltigen Mobilitätslösungen sind die Mitarbeiter*innen von RYDES unterwegs?

Wir bei RYDES bewegen uns schon absolut multimodal. Das bedeutet, dass wir je nach Situation auf das für uns möglichst einfach verfügbarste, zeit-effizienteste und umweltschonendste Verkehrsmittel zugreifen. Für längere Distanzen bewegen sich unsere Mitarbeiter*innen vornehmlich mit der Bahn, während wir innerstädtisch auf Micro Mobilität zurückgreifen. RYDES ermöglicht uns so selbst den perfekten Mobilitäts-Mix zusammenzustellen.

Dankeschön René für dieses spannende und informative Interview und alles Gute weiterhin für RYDES!

Möchten Sie mehr über das digitale Mobilitätsbudget für Unternehmen erfahren? Dann schauen Sie sich auf jeden Fall unseren Mobilitäts-Ratgeber-Beitrag zu diesem Thema an.

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